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Anfang März 2026 stand unser Seminartag im Fachbereich Agrarwirtschaft ganz im Zeichen der Verknüpfung von Theorie und Praxis. Die Veranstaltung führte uns an die Justus-von-Liebig-Schule Hannover und direkt in die Arbeitswelt des Pflanzenschutzamts der Region Hannover.
Unterrichtsbesuch bei unserer Fachleiterin
Der Tag begann mit einem spannenden Unterrichtsbesuch in einer Klasse der Berufsfachschule dual. Der Fokus der beobachteten Stunde lag auf dem Thema „Hautanhangsorgane gesund halten", einem zentralen Bestandteil des Schwerpunkts „Anatomische und physiologische Grundlagen von Tieren".
Im anschließenden, konstruktiven Austausch wurden die didaktischen Entscheidungen und die Umsetzung im Klassenzimmer reflektiert. Auch die besonderen Anforderungen der Schulform diskutierten wir im Anschluss im Plenum und ordneten sie in den aktuellen bildungspolitischen Kontext ein.
Exkursion ins Pflanzenschutzamt Hannover
Im Pflanzenschutzamt Hannover erhielt unsere Seminargruppe bei der Führung durch Labore und Hallen Einblicke in die Umsetzung des Pflanzenschutzgesetzes in Niedersachsen.
Die Veranstaltung war geprägt von fachlichen Schwerpunkten in folgenden Bereichen:
- Nematologie: Einblick in die Arbeit mit Fadenwürmern.
- Herbologie: Analyse von Problemunkräutern und deren Verbreitungswege.
- Anwendungstechnik: Praktische Aspekte des Pflanzenschutzes.
- Sachkundenachweis: Diskussion der praktischen Herausforderungen und kritischer Punkte bei der Prüfung.
Offener Dialog und Zukunftskooperationen
Fachlich begleitet wurde die Exkursion von Frau Janina Rathmann (Leiterin des Sachgebiets Überwachung, Sachkunde und Anwendungstechnik) sowie deren Kollegen aus der Abteilung Nematologie. Alle zeigten sich außerordentlich gastfreundlich und offen für eine zukünftige Zusammenarbeit im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit.
Fazit
Unser Seminartag stellte eine äußerst gelungene Verbindung aus Unterrichtsbeobachtung, fachlichem Diskurs und praxisnahen Einblicken in die behördliche Arbeit dar. Er hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, angehende Lehrkräfte nicht nur theoretisch, sondern auch mit realen Bezügen aus dem Berufsalltag zu versorgen.
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Das Fachseminar Farbtechnik und Raumgestaltung besuchte kürzlich zwei Ausbildungsstätten: die BBS Neustadt und das Ausbildungszentrum der Firma Temps. Im Rahmen des „Tags der beruflichen Fachrichtung" stand der Austausch über innovative Konzepte der beruflichen Bildung im Malerhandwerk im Mittelpunkt.
Die BBS Neustadt: Das „Neustädter Modell"
Zunächst lernte das Seminar das „Neustädter Modell" kennen. Dabei handelt es sich um eine Kooperation zwischen einer allgemeinbildenden und der berufsbildenden Schule in Neustadt. Schülerinnen und Schüler können bereits während ihrer Schulzeit mehrere Tage pro Woche berufliche Inhalte und praktische Tätigkeiten an der BBS erleben. Das Ziel: Frühzeitige Orientierung und ein erleichterter Übergang in die Ausbildung.
Firma Temps: „Ausbildung Plus"
Beim anschließenden Besuch im Ausbildungszentrum der Firma Temps ging es um das Konzept „Ausbildung Plus". Auszubildende können dabei, zusätzlich zur regulären Berufsschule, einen weiteren Tag pro Woche im Ausbildungszentrum verbringen. Theorie wird vertieft, praktische Arbeiten in der Werkstatt erprobt. Eine ergänzende Maßnahme zur dualen Ausbildung, die die Firma ihren eigenen Azubis bietet.
Fazit: Fachliche Weiterbildung durch Praxisbezug
Der Besuch ermöglichte den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst wertvolle Einblicke in unterschiedliche Ausbildungsmodelle und deren pädagogische Umsetzung. Die Teilnehmenden konnten konkrete Beispiele dafür kennenlernen, wie theoretische und praktische Kompetenzen im Malerhandwerk durch zusätzliche Lernorte gefördert werden. Diese Erfahrungen dienen als Grundlage für die eigene Unterrichtsgestaltung und die Beratung von Auszubildenden in der späteren Lehrtätigkeit.
















