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Studienseminar Hildesheim für das Lehramt an berufsbildenden Schulen |
Lernen Sie uns kennen

Wir freuen uns, regelmäßig Studierende und andere Interessierte bei uns im Seminar begrüßen zu können.
Nutzen Sie unsere Angebote für Studierende für einen "Schnuppertag" oder für ein kooperatives Praktikum. Gewinnen Sie einen persönlichen Eindruck von unserer Arbeit. Führen Sie Gespräche mit Referendar:innen und Ausbildenden, nehmen Sie an Seminaren teil und informieren Sie sich über unsere Arbeit.
Informieren Sie sich über Ihre Ausbildung

Wenn Sie Lehrerin oder Lehrer an berufsbildenden Schulen werden möchten, haben Sie im Anschluss an Ihr Studium verschiedene Möglichkeiten der weiteren Ausbildung bzw. Qualifizierung.
Wir informieren Sie auf diesen Seiten über unsere Ausbildungsangebote für Absolvent:innen mit einem Lehramtsstudium und für Absolvent:innen mit einem anderen Hochschulabschluss ("Quereinsteiger:innen").
Bilden Sie gemeinsam mit uns aus

Wir kooperieren in vielfältiger Weise mit berufsbildenden Schulen, Studienseminaren, Universitäten und weiteren Partnern.
Ein besonderes Anliegen ist es uns, Kolleg:innen zu unterstützen, die als Fachlehrkräfte oder Mentor:innen junge Lehrkräfte ausbilden und begleiten. Wir stellen Ihnen hier Informationen zum Download bereit und informieren Sie über unsere Kooperationsangebote.
Einblicke in unsere Arbeit

Im Januar 2026 besuchten angehende Lehrkräfte des Studienseminars Hildesheim LbS die Jugendanstalt Hameln. Unter Leitung von Frau Löchelt erhielten die Teilnehmenden einen vielschichtigen Einblick in sozialtherapeutische Arbeit, schulische und berufliche Bildungswege sowie die Rahmenbedingungen des Jugendstrafvollzugs.
Was erwartete uns in der Jugendanstalt?
Die Jugendanstalt verfügt über rund 680 Plätze und ist derzeit mit ca. 400 Inhaftierten belegt. Untergebracht sind Jugendliche und Heranwachsende zwischen 14 und 24 Jahren im Wohngruppenvollzug mit Einzelhafträumen und Gemeinschaftsbereichen. Täglich ist eine Freistunde im Außenbereich vorgesehen.
Sozialtherapie: Konzept und Voraussetzungen
Zu Beginn stellte die Jugendanstalt ihr sozialtherapeutisches Konzept vor. Die Angebote richten sich an junge Inhaftierte mit schweren Delikten oder auffälliger Mehrfachdelinquenz. Voraussetzung der Teilnahme sind u.a. mindestens 18 Monate Resthaftzeit, ausreichende Deutschkenntnisse und eine grundlegende kognitive Eignung. Die Therapie gliedert sich in Orientierung, Behandlung (u. a. Einzel- und Gruppengespräche, Sozialkompetenztraining) und Entlassungsvorbereitung mit Blick auf Wohnen und Arbeit.
Schule und Beruf: Wege eröffnen
Ein zweiter Schwerpunkt war die Berufswegeplanung, die in der Regel ab der dritten Haftwoche startet. Sie kombiniert Eignungsdiagnostik mit passgenauen Bildungsangeboten: Ausbildungsgänge in zahlreichen Fachbereichen, Berufseinstiegsschule bei fehlender Ausbildungsreife sowie Haupt- und Realschulabschlüsse. Die praktischen Ausbildungen orientieren sich an regulären Standards und werden mit realen Aufträgen umgesetzt.
Impulse für die eigene Praxis
In der Reflexion wurden Gemeinsamkeiten zwischen Jugendvollzug und Berufseinstiegsschule deutlich: Lebensweltorientierung, Förderung von Alltagskompetenzen, individuelle Förderplanung und das Ziel der gesellschaftlichen Integration. Zugleich gibt es markante Unterschiede: ein stärker therapeutischer Fokus im Vollzug, institutioneller Zwang und eine strukturierte Anpassung des Unterrichts.
Fazit
Die Exkursion zeigte, wie eng pädagogische und therapeutische Ansätze im Jugendvollzug verzahnt sind und wie konsequent Bildung als Schlüssel zur Resozialisierung genutzt wird. Für die angehenden Lehrkräfte der beruflichen Bildung bot der Besuch wertvolle Impulse – von der Diagnostik über die Unterrichtsgestaltung bis zur Übergangsbegleitung in Ausbildung und Arbeit.
Wir danken dem Team der Jugendanstalt Hameln herzlich für die informative Führung und die Möglichkeit zu diesen Einblicken.
Bericht von Maximilian Nüßler
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Anfang März 2026 stand unser Seminartag im Fachbereich Agrarwirtschaft ganz im Zeichen der Verknüpfung von Theorie und Praxis. Die Veranstaltung führte uns an die Justus-von-Liebig-Schule Hannover und direkt in die Arbeitswelt des Pflanzenschutzamts der Region Hannover.
Unterrichtsbesuch bei unserer Fachleiterin
Der Tag begann mit einem spannenden Unterrichtsbesuch in einer Klasse der Berufsfachschule dual. Der Fokus der beobachteten Stunde lag auf dem Thema „Hautanhangsorgane gesund halten", einem zentralen Bestandteil des Schwerpunkts „Anatomische und physiologische Grundlagen von Tieren".
Im anschließenden, konstruktiven Austausch wurden die didaktischen Entscheidungen und die Umsetzung im Klassenzimmer reflektiert. Auch die besonderen Anforderungen der Schulform diskutierten wir im Anschluss im Plenum und ordneten sie in den aktuellen bildungspolitischen Kontext ein.
Exkursion ins Pflanzenschutzamt Hannover
Im Pflanzenschutzamt Hannover erhielt unsere Seminargruppe bei der Führung durch Labore und Hallen Einblicke in die Umsetzung des Pflanzenschutzgesetzes in Niedersachsen.
Die Veranstaltung war geprägt von fachlichen Schwerpunkten in folgenden Bereichen:
- Nematologie: Einblick in die Arbeit mit Fadenwürmern.
- Herbologie: Analyse von Problemunkräutern und deren Verbreitungswege.
- Anwendungstechnik: Praktische Aspekte des Pflanzenschutzes.
- Sachkundenachweis: Diskussion der praktischen Herausforderungen und kritischer Punkte bei der Prüfung.
Offener Dialog und Zukunftskooperationen
Fachlich begleitet wurde die Exkursion von Frau Janina Rathmann (Leiterin des Sachgebiets Überwachung, Sachkunde und Anwendungstechnik) sowie deren Kollegen aus der Abteilung Nematologie. Alle zeigten sich außerordentlich gastfreundlich und offen für eine zukünftige Zusammenarbeit im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit.
Fazit
Unser Seminartag stellte eine äußerst gelungene Verbindung aus Unterrichtsbeobachtung, fachlichem Diskurs und praxisnahen Einblicken in die behördliche Arbeit dar. Er hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, angehende Lehrkräfte nicht nur theoretisch, sondern auch mit realen Bezügen aus dem Berufsalltag zu versorgen.
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Das Fachseminar Farbtechnik und Raumgestaltung besuchte kürzlich zwei Ausbildungsstätten: die BBS Neustadt und das Ausbildungszentrum der Firma Temps. Im Rahmen des „Tags der beruflichen Fachrichtung" stand der Austausch über innovative Konzepte der beruflichen Bildung im Malerhandwerk im Mittelpunkt.
Die BBS Neustadt: Das „Neustädter Modell"
Zunächst lernte das Seminar das „Neustädter Modell" kennen. Dabei handelt es sich um eine Kooperation zwischen einer allgemeinbildenden und der berufsbildenden Schule in Neustadt. Schülerinnen und Schüler können bereits während ihrer Schulzeit mehrere Tage pro Woche berufliche Inhalte und praktische Tätigkeiten an der BBS erleben. Das Ziel: Frühzeitige Orientierung und ein erleichterter Übergang in die Ausbildung.
Firma Temps: „Ausbildung Plus"
Beim anschließenden Besuch im Ausbildungszentrum der Firma Temps ging es um das Konzept „Ausbildung Plus". Auszubildende können dabei, zusätzlich zur regulären Berufsschule, einen weiteren Tag pro Woche im Ausbildungszentrum verbringen. Theorie wird vertieft, praktische Arbeiten in der Werkstatt erprobt. Eine ergänzende Maßnahme zur dualen Ausbildung, die die Firma ihren eigenen Azubis bietet.
Fazit: Fachliche Weiterbildung durch Praxisbezug
Der Besuch ermöglichte den Lehrkräften im Vorbereitungsdienst wertvolle Einblicke in unterschiedliche Ausbildungsmodelle und deren pädagogische Umsetzung. Die Teilnehmenden konnten konkrete Beispiele dafür kennenlernen, wie theoretische und praktische Kompetenzen im Malerhandwerk durch zusätzliche Lernorte gefördert werden. Diese Erfahrungen dienen als Grundlage für die eigene Unterrichtsgestaltung und die Beratung von Auszubildenden in der späteren Lehrtätigkeit.
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Angehende niederländische Lehrkräfte besuchten im Februar für eine Woche unser Studienseminar und drei Schulen in Hannover. Unsere angehenden Lehrkräfte planten mit den niederländischen Kolleg:innen gemeinsam Unterricht, führten diesen durch und reflektierten ihn. Und es ist doch wieder spannend, wie unterschiedlich die Systeme sind. Von der Arbeit mit Tablets bis zur Einhaltung von Regeln. Auf beiden Seiten gab es viele Aha-Erlebnisse.
Natürlich gab es auch ein internationales Abendprogramm und viele gemeinsame schöne Stunden. Ein Highlight war unter anderem das gemeinsame Kochen in der BBS 2 Hannover.
Im Herbst findet zusammen mit der Erasmus+ Zusatzqualifikation der Gegenbesuch in den Niederlanden statt. Wir sind gespannt!!!

Im Rahmen unserer Seminararbeit haben wir im Wilhelm-Busch-Museum Hannover gemeinsam die Welt der Comics erkundet. Die dabei gewonnenen Impulse konnten direkt in die Unterrichtsplanung übertragen werden: Entstanden ist ein eigener Comic, der als Handlungssituation in ein neues Lernfeld einführt und so die schulinterne Handlungssituation in ein neues Format überträgt.
So wird ein außerschulischer Impuls gezielt für den Unterricht nutzbar gemacht. Die Schülerinnen und Schüler begegnen einem motivierenden Einstieg, der zentrale Inhalte anschaulich und lebensnah aufgreift. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie Lehrkräfte eigene Lernerfahrungen kreativ in didaktisch durchdachte Unterrichtsszenarien übersetzen können – praxisnah, inspirierend und mit klarem Handlungsbezug!
Hinweis: Die Handlungssituation basiert auf den Vorgaben der Alice-Salomon-Schule Hannover. Gestaltung: Janina Bauer

























