Studienseminar Hildesheim für das Lehramt an berufsbildenden Schulen
Lernen Sie uns kennen
Wir freuen uns, regelmäßig Studierende und andere Interessierte bei uns im Seminar begrüßen zu können.
Nutzen Sie unsere Angebote für Studierende für einen "Schnuppertag" oder für ein kooperatives Praktikum. Gewinnen Sie einen persönlichen Eindruck von unserer Arbeit. Führen Sie Gespräche mit Referendar:innen und Ausbildenden, nehmen Sie an Seminaren teil und informieren Sie sich über unsere Arbeit.
Informieren Sie sich über Ihre Ausbildung
Wenn Sie Lehrerin oder Lehrer an berufsbildenden Schulen werden möchten, haben Sie im Anschluss an Ihr Studium verschiedene Möglichkeiten der weiteren Ausbildung bzw. Qualifizierung.
Wir informieren Sie auf diesen Seiten über unsere Ausbildungsangebote für Absolvent:innen mit einem Lehramtsstudium und für Absolvent:innen mit einem anderen Hochschulabschluss ("Quereinsteiger:innen").
Bilden Sie gemeinsam mit uns aus
Wir kooperieren in vielfältiger Weise mit berufsbildenden Schulen, Studienseminaren, Universitäten und weiteren Partnern.
Ein besonderes Anliegen ist es uns, Kolleg:innen zu unterstützen, die als Fachlehrkräfte oder Mentor:innen junge Lehrkräfte ausbilden und begleiten. Wir stellen Ihnen hier Informationen zum Download bereit und informieren Sie über unsere Kooperationsangebote.
Einblicke in unsere Arbeit
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Als angehende Berufsschullehrerinnen und -lehrer wissen wir: Theorie ist wichtig, doch praktische Einblicke in Unternehmen bereichern ergänzend unseren Vorbereitungsdienst. Genau aus diesem Grund unternahm das Fachseminar Wirtschaftswissenschaften eine Exkursion zu der Privatbrauerei Herrenhausen GmbH. Das Ziel war es, Produktionsprozesse, betriebliche Abläufe und Marketingaktivitäten direkt vor Ort kennenzulernen und zugleich wertvolle Impulse für den eigenen Unterricht mitzunehmen.
Unser Tagesablauf:
- Betriebsbesichtigung durch „unseren“ Quereinsteiger Patrick Mewes mit Informationen rund um die wirtschaftliche Entwicklung und Geschichte des Unternehmens sowie den Produktions- und Logistikprozessen.
- Austausch mit Frau Heimann (Industriekauffrau und ehemalige Schülerin unserer Ausbildungsschule BBS Hannah Arendt Hannover).
- Gemeinsames Mittagessen in der LieblingsBar.
- Vorstellung einer Marketingkampagne zu den neuen Brausen des Unternehmens und Austausch mit der Marketingleiterin Frau König
- Reflexion des Arbeitstages
Den fachlichen Input haben wir in einer anknüpfenden Seminarsitzung vertieft und uns mit der Frage beschäftigt, inwieweit derartige Exkursionen didaktisch-methodisch sinnvoll in Lernsituationen integriert werden können. Dabei legten wir den Fokus auf die Lernfelder 1 („Das Unternehmen vorstellen und die eigene Rolle mitgestalten“) und 9 („Marketingkonzepte planen und umsetzen“) des Ausbildungsberufes Industriekaufmann/Industriekauffrau.
🎯 Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Industriekaufmann und Industriekauffrau
Ein großes Dankeschön senden wir an die Privatbrauerei Herrenhausen GmbH für die äußerst spannenden Einblicke, die Versorgung mit Kaffee und Keksen sowie der Verkostung von den (neuen) Produkten. 😎
Fazit: Ein gemeinschaftlicher und erkenntnisreicher Arbeitstag, der nach weiteren Exkursionen ruft!
Seminartag des Fachseminars Deutsch: Unseren Seminartag haben wir dazu genutzt, mit der Lernsituation „Lyrik im Beruflichen Gymnasium unterrichten – Thema: Liebeslyrik“ zu beginnen: Wie bringt man Schülerinnen und Schüler dazu, sich motiviert mit Lyrik zu beschäftigen? Wie schafft man es, trotzdem die Anforderungen der gymnasialen Oberstufe zu erfüllen? Zunächst haben wir Gedichte ausgewählt und sie vorgelesen – diese einfache Aufgabe zeigte schon, was Interpretation leisten kann: Berührende und aufrührende Interpretationen ergaben sich allein schon durch die Art des Vortrags. Eine Übertragung auf die Klassen erschien mit einigen Abwandlungen möglich.
Der Lyrikpodcast des Deutschlandfunk Kultur – Book of Songs zeigte uns, dass auch professionelle Interpretationen nicht viel anders vorgehen. Hier kam noch Musik hinzu, was das vorgestellte Gedicht von Gonca Özmen „Maulbeerenhain“ faszinierend und berührend machte. Auch der Vortrag durch eine männliche und eine weibliche Stimme wurde von uns gleich für den Unterricht als Möglichkeit adaptiert.
Hier wurde unsere Analyse eines guten Gedichts auch noch einmal vertieft und auf Liebeslyrik bezogen.
Über die produktionsorientierte Herangehensweise näherten wir uns der tiefgründigen Interpretation. Durch die genaue Analyse der curricularen Vorgabe (in diesem Fall dem Kerncurriculum für das Gymnasium – gymnasiale Oberstufe, die Gesamtschule – gymnasiale Oberstufe, das Berufliche Gymnasium, das Abendgymnasium, das Kolleg) und einer Auseinandersetzung mit wesentlichen Unterrichtsinhalten beendeten wir unsere Einheit – allerdings mehrere Seminarsitzungen nach dem Seminartag. ☺️
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Am 19. März 2025 fand am Studienseminar Hildesheim der Arbeitstag der beruflichen Fachrichtungen statt. Somit ebenfalls der Tag der Holztechnik. In diesem Jahr wollten wir als Seminargruppe ergründen, inwieweit der Besuch des Makita Service-Centers in Lehrte als außerschulischer Lernort für Holztechnikklassen oder uns gewinnbringend wäre.
Das Wichtigste und unser Fazit vorweg:
Wir haben unaussprechlich viel Spaß beim Bohren, Sägen, Schrauben mit kleinen und großen Maschinen gehabt. Ein Erfolg auf ganzer Linie. Das wird nicht der letzte Besuch des Fachseminars Holztechnik im Makita Service-Center gewesen sei.
Der Kontakt war schnell hergestellt und so haben wir uns mit dem Service-Center auf folgenden Tagesablauf geeinigt:
Dauer: ca. 9:30 Uhr - 15:00 Uhr
- Begrüßung bei einer Tasse Kaffee/Tee
- Akkutheorie im Schulungsraum
- Rundgang durch unser Service-Center
- kurzer Einblick in unsere Reparaturwerkstatt
- gemeinsames Mittagessen
- Praxis im Testraum (Möglichkeit verschiedene Maschinen zu testen)
- Abschlussrunde und Verabschiedung im Schulungsraum
Ist der Besuch des Makita Service-Centers als außerschulischer Lernort für die Klassen der Holztechnik geeignet?
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Am 25. Februar 2025 fand im Studienseminar Hildesheim der Arbeitstag der pädagogischen Seminare statt - ein besonderer Fortbildungstag für alle angehenden Lehrkräfte. Unter dem Leitthema „Soziales Lernen und Diversität - Spielerisches Erleben und Lernen“ boten die Leitungen der pädagogischen Seminare Workshops an, die eine individuelle Auseinandersetzung mit den Themen ermöglichten und zugleich praxisnahe Impulse für den schulischen Alltag gaben.
Wie können Soziales Lernen und Diversität in herausfordernden Lerngruppen gelingen? Welche Strategien können helfen, Vielfalt im Klassenzimmer als Chance zu nutzen? Wie können spielerisches Erleben und Lernen zu einem positiven Lernklima beitragen? Diese und viele weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Workshops und der im Anschluss folgenden Reflexionen.
Neben den fachlichen Impulsen gab es reichlich Gelegenheit zum kollegialen Austausch. Besonders das vielfältige Mitbringbuffet trug zur offenen und herzlichen Atmosphäre bei.
Fazit: Ein Tag voller Impulse!
Der Arbeitstag der pädagogischen Seminare war ein voller Erfolg. Die positive Resonanz zeigt, wie wichtig und bereichernd der gemeinsame Blick auf Diversität und soziales Lernen ist – nicht nur für die eigene professionelle Entwicklung, sondern auch für eine zielführende Unterrichtsgestaltung.
Wir danken allen Beteiligten für ihre tollen Beiträge und freuen uns auf die kommenden Veranstaltungen!
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