![]() |
Lernen Sie uns kennen

Wir freuen uns, regelmäßig Studierende und andere Interessierte bei uns im Seminar begrüßen zu können.
Nutzen Sie unsere Angebote für Studierende für einen "Schnuppertag" oder für ein kooperatives Praktikum. Gewinnen Sie einen persönlichen Eindruck von unserer Arbeit. Führen Sie Gespräche mit Referendar:innen und Ausbildenden, nehmen Sie an Seminaren teil und informieren Sie sich über unsere Arbeit.
Informieren Sie sich über Ihre Ausbildung

Wenn Sie Lehrerin oder Lehrer an berufsbildenden Schulen werden möchten, haben Sie im Anschluss an Ihr Studium verschiedene Möglichkeiten der weiteren Ausbildung bzw. Qualifizierung.
Wir informieren Sie auf diesen Seiten über unsere Ausbildungsangebote für Absolvent:innen mit einem Lehramtsstudium und für Absolvent:innen mit einem anderen Hochschulabschluss ("Quereinsteiger:innen").
Bilden Sie gemeinsam mit uns aus

Wir kooperieren in vielfältiger Weise mit berufsbildenden Schulen, Studienseminaren, Universitäten und weiteren Partnern.
Ein besonderes Anliegen ist es uns, Kolleg:innen zu unterstützen, die als Fachlehrkräfte oder Mentor:innen junge Lehrkräfte ausbilden und begleiten. Wir stellen Ihnen hier Informationen zum Download bereit und informieren Sie über unsere Kooperationsangebote.
Einblicke in unsere Arbeit
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Spontane Idee direkt umgesetzt: Im Fachseminar Wirtschaftswissenschaften kam die Idee auf, bewusst eine „aktive Pause“ einzulegen. Mitte Juni trafen sich einige hoch ambitionierte (angehende) Wirtschaftslehrkräfte, um eine Runde um den Maschsee in Hannover zu laufen. Bei bester Stimmung und ganz im Sinne des Gedankens „Gesund leben lernen“ wurde die Runde in einer Top-Zeit absolviert.
Fachgespräche waren während des Laufs (grundsätzlich) nicht erlaubt – und daran haben wir uns (grundsätzlich) gehalten. Bei entspannter Abendsonne gab es anschließend noch ein kühles Getränk am Ufer.
Mit einem gelungenen Cool-Down geht es nun in die letzte Schulwoche.
Wer Interesse hat, bei den nächsten Runden dabei zu sein: Wir machen weiter und alle Seminarmitglieder sind willkommen (auch per Fahrrad, Inliner o. Ä. à Hauptsache in Bewegung). Interessierte können sich gerne bei Tobias Fieber melden.
![]() |
![]() |
![]() |
Auch in diesem Jahr war das Studienseminar Hildesheim für das Lehramt an berufsbildenden Schulen auf der Praxisbörse der Universität Göttingen vertreten. An unserem Stand drehte sich am 9. und 10 Juni 2026 alles um die Frage: Wie wird aus dem Berufswunsch Lehrkraft eigentlich Realität?
🎯 Im Mittelpunkt standen Informationen zum Vorbereitungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen sowie zu den verschiedenen Möglichkeiten des Quereinstiegs. Zahlreiche Studierende nutzten die Gelegenheit, sich direkt mit uns auszutauschen, Fragen zu stellen und einen Blick hinter die Kulissen der Lehrkräfteausbildung zu werfen.
Dabei wurde schnell deutlich: Der Weg in den Beruf des Lehrers/der Lehrerin ist vielfältig, spannend und bietet zahlreiche Perspektiven. In vielen interessanten Gesprächen konnten wir Einblicke in den Vorbereitungsdienst geben, Erfahrungen teilen und vielleicht sogar die eine oder den anderen für den nächsten Karriereschritt begeistern. In vielen Gesprächen waren unsere Ausbildungsregion sowie potentielle Ausbildungsschulen ein Thema.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern für das große Interesse, die spannenden Gespräche und die neugierigen Fragen. Wer weiß – vielleicht sehen wir einige von Ihnen schon bald am Studienseminar Hildesheim LBS wieder.
Ein großes Dankeschön geht außerdem an die Georg-August-Universität Göttingen für die sehr gelungene Organisation und die angenehme Atmosphäre der Veranstaltung. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal! An alle, die uns aus verpasst haben: Unsere Angebote für Studierende (Hospitation)
Für das Studienseminar Hildesheim LbS waren tatkräftig im Einsatz:
- Frau Marie Rabe und Herr Alexander Porosalla (Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst mit der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften)
- Frau Franziska Kruse, Frau Klara Riesener, Frau Melanie Wolf (Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst mit der beruflichen Fachrichtung Agrarwirtschaft)
- Petra Pellegrini (Fachleitung Agrarwirtschaft) und Tobias Fieber (Fachleitung Wirtschaftswissenschaften und Büroberufe)

Im Januar 2026 besuchten angehende Lehrkräfte des Studienseminars Hildesheim LbS die Jugendanstalt Hameln. Unter Leitung von Frau Löchelt und Herrn Ahmet Gevci erhielten die Teilnehmenden einen vielschichtigen Einblick in sozialtherapeutische Arbeit, schulische und berufliche Bildungswege sowie die Rahmenbedingungen des Jugendstrafvollzugs.
Was erwartete uns in der Jugendanstalt?
Die Jugendanstalt verfügt über rund 680 Plätze und ist derzeit mit ca. 400 Inhaftierten belegt. Untergebracht sind Jugendliche und Heranwachsende zwischen 14 und 24 Jahren im Wohngruppenvollzug mit Einzelhafträumen und Gemeinschaftsbereichen. Täglich ist eine Freistunde im Außenbereich vorgesehen.
Sozialtherapie: Konzept und Voraussetzungen
Zu Beginn stellte die Jugendanstalt ihr sozialtherapeutisches Konzept vor. Die Angebote richten sich an junge Inhaftierte mit schweren Delikten oder auffälliger Mehrfachdelinquenz. Voraussetzung der Teilnahme sind u.a. mindestens 18 Monate Resthaftzeit, ausreichende Deutschkenntnisse und eine grundlegende kognitive Eignung. Die Therapie gliedert sich in Orientierung, Behandlung (u. a. Einzel- und Gruppengespräche, Sozialkompetenztraining) und Entlassungsvorbereitung mit Blick auf Wohnen und Arbeit.
Schule und Beruf: Wege eröffnen
Ein zweiter Schwerpunkt war die Berufswegeplanung, die in der Regel ab der dritten Haftwoche startet. Sie kombiniert Eignungsdiagnostik mit passgenauen Bildungsangeboten: Ausbildungsgänge in zahlreichen Fachbereichen, Berufseinstiegsschule bei fehlender Ausbildungsreife sowie Haupt- und Realschulabschlüsse. Die praktischen Ausbildungen orientieren sich an regulären Standards und werden mit realen Aufträgen umgesetzt.
Impulse für die eigene Praxis
In der Reflexion wurden Gemeinsamkeiten zwischen Jugendvollzug und Berufseinstiegsschule deutlich: Lebensweltorientierung, Förderung von Alltagskompetenzen, individuelle Förderplanung und das Ziel der gesellschaftlichen Integration. Zugleich gibt es markante Unterschiede: ein stärker therapeutischer Fokus im Vollzug, institutioneller Zwang und eine strukturierte Anpassung des Unterrichts.
Fazit
Die Exkursion zeigte, wie eng pädagogische und therapeutische Ansätze im Jugendvollzug verzahnt sind und wie konsequent Bildung als Schlüssel zur Resozialisierung genutzt wird. Für die angehenden Lehrkräfte der beruflichen Bildung bot der Besuch wertvolle Impulse – von der Diagnostik über die Unterrichtsgestaltung bis zur Übergangsbegleitung in Ausbildung und Arbeit.
Wir danken dem Team der Jugendanstalt Hameln herzlich für die informative Führung und die Möglichkeit zu diesen Einblicken.
Bericht von Maximilian Nüßler
![]() |
![]() |
![]() |
Anfang März 2026 stand unser Seminartag im Fachbereich Agrarwirtschaft ganz im Zeichen der Verknüpfung von Theorie und Praxis. Die Veranstaltung führte uns an die Justus-von-Liebig-Schule Hannover und direkt in die Arbeitswelt des Pflanzenschutzamts der Region Hannover.
Unterrichtsbesuch bei unserer Fachleiterin
Der Tag begann mit einem spannenden Unterrichtsbesuch in einer Klasse der Berufsfachschule dual. Der Fokus der beobachteten Stunde lag auf dem Thema „Hautanhangsorgane gesund halten", einem zentralen Bestandteil des Schwerpunkts „Anatomische und physiologische Grundlagen von Tieren".
Im anschließenden, konstruktiven Austausch wurden die didaktischen Entscheidungen und die Umsetzung im Klassenzimmer reflektiert. Auch die besonderen Anforderungen der Schulform diskutierten wir im Anschluss im Plenum und ordneten sie in den aktuellen bildungspolitischen Kontext ein.
Exkursion ins Pflanzenschutzamt Hannover
Im Pflanzenschutzamt Hannover erhielt unsere Seminargruppe bei der Führung durch Labore und Hallen Einblicke in die Umsetzung des Pflanzenschutzgesetzes in Niedersachsen.
Die Veranstaltung war geprägt von fachlichen Schwerpunkten in folgenden Bereichen:
- Nematologie: Einblick in die Arbeit mit Fadenwürmern.
- Herbologie: Analyse von Problemunkräutern und deren Verbreitungswege.
- Anwendungstechnik: Praktische Aspekte des Pflanzenschutzes.
- Sachkundenachweis: Diskussion der praktischen Herausforderungen und kritischer Punkte bei der Prüfung.
Offener Dialog und Zukunftskooperationen
Fachlich begleitet wurde die Exkursion von Frau Janina Rathmann (Leiterin des Sachgebiets Überwachung, Sachkunde und Anwendungstechnik) sowie deren Kollegen aus der Abteilung Nematologie. Alle zeigten sich außerordentlich gastfreundlich und offen für eine zukünftige Zusammenarbeit im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit.
Fazit
Unser Seminartag stellte eine äußerst gelungene Verbindung aus Unterrichtsbeobachtung, fachlichem Diskurs und praxisnahen Einblicken in die behördliche Arbeit dar. Er hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, angehende Lehrkräfte nicht nur theoretisch, sondern auch mit realen Bezügen aus dem Berufsalltag zu versorgen.































